Einsatz Nr. 80:

Einsatzmeldung:
Vermisstensuche
Alarmierte Einheiten der VG Loreley:
- FF Bornich
- FF St. Goarshausen
- Personal Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ)

Am Pfingstmontag, den 13.06.2011, wurden die Feuerwehren Sankt Goarshausen und Bornich gegen 10:41 Uhr zu einer Vermisstensuche im Bereich Loreley alarmiert.

Unterstützt durch die Rettungshundestaffeln Lahnstein und Hamm sowie der BRH-Rettungshundestaffel Rhein-Lahn fand eine großflächige Suche rund um den Loreleyfelsen statt. Im Einsatz waren auch ein Polizeihubschrauber, die Polizei Sankt Goarshausen, linksrheinische Feuerwehrkräfte, die mittels Fernglas von der anderen Rheinseite den Felsen absuchten, der Rettungswagen aus Sankt Goarshausen, ein Krankenwagen des DRK OV Miehlen sowie ein Notfallseelsorger. Die ebenfalls angeforderte Wärmebildkamera der Feuerwehr Nastätten kam nicht zum Einsatz.

Gegen 14:45 Uhr wurde die Person lebend gefunden und konnte von den glücklichen Angehörigen in die Arme genommen werden.

Pressebericht Rhein-Zeitung

St. Goarshausen - Feuerwehr, Polizei, Rettungshunde und Rettungshubschrauber waren am Montagmorgen rund um das Loreley-Plateau im Einsatz. Grund: ein Vermisster.

Laut Angaben der Polizei St. Goarshausen war ein 18-Jähriger in der Nacht zum Montag nach dem Gang zur Toilette nicht mehr bei seinen Freunden auf dem Campingplatz aufgetaucht.

Der junge Mann soll eine Stunde nach Verlassen der Runde am Zelt noch per Handy Kontakt zu seinen Kumpels gehabt haben. "Ich bin gleich da", habe er seinen Freunden mitgeteilt. dann aber verlor sich die Spur und die Freunde meldeten den Jugendlichen als vermisst.

Mehrfach kreiste der Hubschrauber dicht am Loreley-Felsen entlang, weil das Handy des jungen Mannes dort zum letzten Mal ein Signal ausgesendet hatte. Gegen 14.45 Uhr gestern Nachmittag fanden die Rettungskräfte den Jugendlichen mit schweren Verletzungen und verwirrt an den Treppen, die zur Aussichtsplattform führen.

Er konnte sich an den Unfallhergang nicht erinnern und wurde in das Krankenhaus nach Nastätten gebracht. Lebensgefahr besteht laut Polizeiangaben nicht. cet

Quelle: www.rhein-zeitung.de/regionales - 13.06.2011, 16:11 Uhr

 

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