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In der Ausgabe der Rhein-Lahn-Zeitung vom 09.01.2010 und auf der Homepage der SPD-Loreley erschien folgender Bericht, der von der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Loreley mit Verwunderung zur Kenntnis genommen wurde:

ST. GOARSHAUSEN. Wie sind die Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Loreley gesichert, wenn sie bei einem Unglück auf der Bahnstrecke auf den Gleisen arbeiten müssen? Ohne eine entsprechende Absicherung können die ehrenamtlichen Wehrleute nicht auf den Gleisen arbeiten. Ein großes Problem ist die elektrische Leitung, die erst dann keine Gefahr mehr darstellt, wenn sie fachgerecht geerdet ist. Dieses Thema beschäftigt die Feuerwehrleute an der Loreley, weshalb sich die SPD Loreley ans Innenministerium gewandt hat und Staatssekretär Roger Lewentz um Aufklärung bat.

Das Ministerium antwortet nun: "Üblicherweise haben die Oberleitungen eine Spannung von 15 000 Volt. Und auch nach dem Abschalten können Restspannungen bis zu 8000 Volt verbleiben. Somit droht nach dem Abschalten Lebensgefahr für Verunglückte und Einsatzkräfte." Damit die Helfer tätig werden können, muss die Oberleitung von Fachpersonal geerdet werden. Dafür stehe ein Notfallmanager der Deutschen Bahn zur Verfügung. "Ein Notfallmanager leistet einen Bereitschaftsdienst innerhalb seines Notfallbezirks, das heißt, er ist jederzeit alarmierbar und steht nach 30 Minuten den Einsatzkräften als Fachberater zur Seite."

Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Loreley leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Unglücksfällen. Doch die besondere Situation der Bahnstrecke ist eine Herausforderung, die nicht ohne Weiteres bewältigt werden könne, ist Göller sicher. "Da ist es sehr gut, dass die Bahn entsprechendes Fachpersonal bereithält und unsere Wehren Unterstützung erhalten."


Hierzu gibt die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Loreley folgende Stellungnahme ab: